Die Glühbirne der Mobilität :: Wolf Wegner – Deutschland schafft das Auto ab | Anfang Januar 2012 bei Rosenheimer
Auto ade? Wie die Politik das Auto verdrängt.
„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.“ So äußerte sich Kaiser Wilhelm II. vor 126 Jahren, als Carl Benz das erste Automobil als Patent anmeldete. Freilich konnte er nicht ahnen, welchen Siegeszug die neue Erfindung antreten würde. Das Auto galt über ein Jahrhundert lang als Inbegriff des Fortschritts. Doch gegenwärtig scheint sich des Kaisers Vorhersage in Deutschland tatsächlich zu bewahrheiten.
Des Deutschen liebstes Kind hat es in der heutigen Zeit wahrlich nicht einfach. Seit nunmehr 30 Jahren werden Audi, BMW, Daimler und Volkswagen systematisch aus dem Straßenverkehr zurückgedrängt. Dafür verantwortlich ist eine Verkehrspolitik, die inzwischen von fast allen politischen Parteien getragen wird und einem Vorurteil glaubt, dem zufolge das Auto schädlich für Mensch und Natur sein müsse. Verteuerung von Benzin und Parkplätzen, Umweltzonen und Innenstadt-Maut, Vernachlässigung des Straßenausbaus und Tempo 30 auf Hauptstraßen sind nur einige Gründe, warum sich der Autofahrer immer unwilliger hinter das Steuer setzt. Wer sich dennoch offen zum Fahrspaß bekennt, wirkt schnell politisch inkorrekt.
Dieses Buch räumt auf mit den Vorurteilen gegen das Automobil. Sachkundig und argumentationsstark widerlegt Wolf Wegener zusammen mit dem Chefredakteur der B.Z., Gunnar Schupelius, falsche Behauptungen und warnt zugleich vor den schleichenden Folgen einer Politik, die die Interessen der Menschen außer Acht lässt und die Kraft der deutschen Wirtschaft unterminiert.
(Text+Bild: Rosenheimer Verlag)
1. Auflage 2012 (erscheint am 9.Januar 2012), 256 Seiten 13,4 x 21,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag
Rosenheimer Verlag, ISBN 978-3-475-54121-6



















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