Events
Mai – November 2013

Das Périgord ist ein Paradies für Schlemmer, Kanufahrer und Liebhaber des gemächlichen süßen Lebens. Doch im April, kurz vor Beginn der Touristensaison, stören ein höchst profitables Touristikprojekt, Satanisten und eine nackte Frauenleiche in einem Kahn die beschaulichen Ufer der Vézère. Und Bruno, den örtlichen Chef de police, stören zusätzlich höchst verwirrende Frühlingsgefühle.

Schon Sokrates hielt es für ein Wagnis, sich das Leben nach dem Tod vorzustellen. Der klassische Versuch, das Jenseits mit den Mitteln der christlichen Glaubens-Phantasie darzustellen, ist Dantes »Göttliche Komödie«. Für Hans Conrad Zander stellt das moderne Weltbild mit seiner grenzenlosen Weite und Wucht eine viel bessere Vorlage für religiöse Jenseits-Phantasien dar als das eng geschlossene mittelalterliche Weltbild Dantes. Im Sinne eines modernen Dante wagt er es in diesem Buch, die unerschöpflichen Möglichkeiten zu fabulieren, die die göttliche Phantasie für uns im Jenseits bereithält.

Der Name Helmut Kohl beschäftigt die Deutschen noch immer. Für die einen bleibt er der Kanzler der Einheit, für die anderen ist er ein egozentrischer Machtmensch, dessen Name mit der größten deutschen Spendenaffäre verknüpft ist und der nicht nur seine eigene Partei, sondern auch seine Familie schwer beschädigt hat. Kohl, der Riese aus einer vergangenen Epoche, ist die größte lebende historische Figur der Bundesrepublik, die zugleich die stärksten Emotionen hochkochen lässt.
Der bekannte Zeithistoriker und Biograph Hans-Peter Schwarz hat nun die erste umfassende politische Biographie zu Helmut Kohl auf Basis umfangreichen und unveröffentlichten Quellenmaterials geschrieben. Ihm gelingt ein großes Lebens- und Zeitpanorama jenes Mannes, der die politischen Umbrüche am Ende des 20. Jahrhunderts so stark wie kaum ein anderer mitgeprägt hat. Gemeinsam mit Staatsmännern wie Michail Gorbatschow, George Bush sen. oder Deng Xiaoping hat Kohl Weltgeschichte geschrieben, gleichzeitig ist sein Name mit zahlreichen Affären und innenpolitischen Fehlentscheidungen verbunden. Alles an ihm hat eben riesenhafte Dimensionen – seine Verdienste ebenso wie seine Irrtümer, die auch in unsere Zeit hineinragen.
Hans-Peter Schwarz, geboren 1934, zählt zu den angesehensten Politologen und Zeithistorikern in Deutschland und ist u. a. Verfasser des zweibändigen Standardwerks zu Konrad Adenauer (1986/91) sowie einer vielbeachteten Biographie zu Axel Springer (2008). Schwarz lehrte in Hamburg, Köln und Bonn und ist Mitherausgeber der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.
Für sein Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen, u. a. den Historiker-Preis der Stadt Münster und den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik.
Eintrittskarten zur Veranstaltung wird es ab ca. 4 Wochen vor der Veranstaltung in unseren Hildesheimer Buchhandlungen geben.

A7: Im Bereich der Anschlussstelle Drispenstedt häufen sich Unfälle mit tödlichem Ausgang. Immer sonntagsnachts verunglücken Wagen auf der sechsspurigen, schnurgeraden Strecke im Hildesheimer Stadtbereich – ein Fremdverschulden scheint ausgeschlossen. Überhöhte Geschwindigkeit, Drogen oder Alkohol scheiden ebenfalls als Unfallursache aus. Überlebende sprechen von einem Geisterfahrer, aber es gibt keinerlei Anhaltspunkte oder weitere Zeugen dafür. Die Autobahnpolizei steht vor einem Rätsel.
Deshalb wird die Erste Hauptkommissarin Kai Sommer mit dem Fall betraut – eine ungewöhnliche Situation für die Leiterin der Mordkommission. Doch dann wird in unmittelbarer Nähe des letzten Unfalls ein pensionierter Polizeibeamter ermordet aufgefunden. Was hatte er mit den tödlichen Unfällen zu tun?
August Gödecke lernte mehrere Berufe und war zuletzt Regierungsdirektor und Verwaltungsdirektor eines psychiatrischen Krankenhauses mit Maßregelvollzugseinrichtung. Bisher sind von ihm mehrere Kriminalromane und zahlreiche Kurzgeschichten in Anthologien, Illustrierten und Tageszeitungen erschienen.
Gödecke ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur. Im Schardt Verlag erschienen bisher die ersten drei Hildesheim-Krimis um Kommissarin Kai Sommer, Tödliche Rache, Tödliche Hufe und Tödliches Vertrauen.
Es gibt immer noch Unternehmen, die mit Druck und Angst operieren und glauben, mit Hochleistung ohne Menschlichkeit die besten Ergebnisse erzielen zu können. – Mit dem Resultat, dass die besten Mitarbeiter zuerst gehen. Aber auch Menschlichkeit ohne Hochleistung funktioniert nicht, ist Sozialromantik. Denn so wichtig eine gute Stimmung im Unternehmen auch ist, reicht sie für dauerhafte Spitzenleistung nicht aus. Auf Dauer funktioniert ein Unternehmen auf hohem Niveau nur dann, wenn Hochleistung und Menschlichkeit die Führung prägen. Denn langfristig gewinnen Unternehmen niemals zulasten ihrer Mitarbeiter, genauso wenig wie die Mitarbeiter zulasten des Unternehmens gewinnen. Dasselbe gilt auch in der Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden.
Frank Breckwoldt, Hamburg, ist aktiver Unternehmer und trainiert seit 1998 neben dieser Tätigkeit Führungskräfte renommierter Firmen wie MediaMarkt, Otto-Versand, Rossmann und Bacardi Deutschland.

In das Börde-Dorf Tossum haben die Nazis einen fremden Lehrer hineingesetzt, der die Leute für die Gestapo ausspionieren soll. Aber das misslingt, weil Männer und Frauen mit Herz und Witz zusammenhalten. Der Ernst der Zeit wird nicht ausgeblendet: vom Opernsänger wird erzählt, der seine jüdische Frau nicht verstoßen wollte, hinausgeworfen wurde und sich als Dorfbarbier durchschlägt, von der “Arbeitsmaid” Erika, deren Lebenspläne durch den Tod des Geliebten an der Westfront jäh zerrissen werden. Aber es gibt auch viel zu lachen, der Humor der Geschichte reicht von der feinsinnigen Ironie bis zur saftigen Burleske…
Winfried Henze, ist Dorfpastor im Hildesheimischen, mehrfach ausgezeichneter Journalist der Kirchenpresse und Autor des Bestsellers “Glauben ist schön”.
Wibke Bruns – Nachrichtenzeit
Wibke Bruhns ist eine der bedeutendsten deutschen Journalistinnen. 1938 in Halberstadt geboren, machte sie schon früh Karriere beim Fernsehen und wurde 1971 beim ZDF die erste Nachrichtensprecherin der Bundesrepublik – damals eine Sensation und ein ungeheuerlicher Skandal. Doch ihre Leidenschaft war die politische Berichterstattung. Was auch immer passierte: Wibke Bruhns war mittendrin und ganz nahe am Zeitgeschehen – und an den Persönlichkeiten, die die Geschichte prägten. Ob die Studentenproteste 1968, der Aufstieg und Fall Willy Brandts, die Guillaume-Affäre, der Skandal um die vermeintlichen Hitlertagebücher, die Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die Gipfeltreffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow oder der Mauerfall – Wibke Bruhns’ Erinnerungen sind das Zeugnis eines ungewöhnlichen, illustren Lebens und ein bestechend frischer Blick auf die Geschichte unserer Zeit.
Bastian Bielendorfer – Lebenslänglich Klassenfahrt
Immer, wenn dem kleinen Basti die Riemen seines Wanderrucksacks in die speckigen Ärmchen schneiden, wird es lustig – für die anderen. Denn der Spion des Lehrerzimmers ist auch außerhalb des Schulgeländes so beliebt wie ein alter Mettigel. Macht aber nichts, denn nur einer kann so schön allein in Zweierreihen gehen …
Bastian Bielendorfer ist Poetry-Slammer, Studienabbrecher, angehender Psychologe und Lehrerkind. Zusammen mit seiner Freundin versteckt er sich vor den guten Ratschlägen seiner Eltern in Köln. Mehr Infos zum Autor unter www.bastianbielendorfer.de
Achim Amme – Rotkäppchen & Co. – Parodien
Der Hamburger Autor, Schauspieler und Ringelnatz-Preisträger Achim Amme präsentiert Perlen und Denkwürdigkeiten der BRÜDER GRIMM, sowie neuere Fassungen von “Rotkäppchen”, “Rumpelstilzchen” u.a., aufgeschrieben von Autoren wie JANOSCH, JAMES THURBER, FRANZ HOHLER, THADDÄUS TROLL, JOACHIM RINGELNATZ und ACHIM AMME selbst.
Hellmuth Karasek – Auf Reisen. Wie ich mir Deutschland erlesen habe
Hellmuth Karasek erzählt von phantastischen und skurrilen Erlebnissen – und nimmt uns mit auf seine Reisen quer durch die Republik.Als einigermaßen bekannter Autor muss man mit allem rechnen, sagt Hellmuth Karasek: dass einen der Schaffner für den Nobelpreisträger Günter Grass hält, zum Beispiel, und, wenn man den Irrtum aufklärt, mit “Herr Kasarek” anredet; oder dass die Dame an der Hotelrezeption einen unverdrossen “Karadzic” nennt, wie den Kriegsverbrecher. Da ist man nach zwölf Lesungen in einem Monat schon glücklich, wenn man kein Handy verloren, keine Kreditkarte verschusselt, keinen Mantel hat hängen lassen und auf die Frage: “Was ist Ihr größter Fehler” nur noch antwortet: “Mit neuen Schuhen zu verreisen.” Trotzdem wird er es wieder tun, sozusagen als unverbesserlicher und leidenschaftlicher Wiederholungstäter.


