Lademann – Umwandlungssteuergesetz. Handkommentar (BMF-Umwandlungs-steuererlass!) 2012 bei Boorberg
Unternehmen müssen sich beständig an die sich wandelnden Bedingungen der Märkte anpassen. Sie sind gezwungen, Kräfte und Verantwortlichkeiten zu bündeln oder unternehmerische Einheiten in die eigene Verantwortung zu entlassen. Sie müssen Haftungsrisiken isolieren oder auf breitere Schultern verteilen. Sie müssen eine Unternehmensnachfolge vorbereiten oder eine Rechtsform finden, die für einen potentiellen Investor attraktiv ist. Durch sie müssen vorausschauend Strukturen geschaffen werden, die zu gegebener Zeit den Verkauf von Sparten, aber auch den Zukauf oder den eigenständigen Aufbau und die Integration weiterer Geschäftsfelder in das Unternehmen ermöglichen.
Die hierfür notwendigen Umstrukturierungen vollziehen sich in immer kürzeren Abständen. Mit dem SEStEG vom 7.12.2006 hat der Gesetzgeber auf diese Entwicklungen reagiert.Der neue Handkommentar zum Umwandlungssteuergesetz (UmwStG) enthält die topaktuelle Kommentierung des UmwStG mit dem neuen Umwandlungssteuererlass 2011 vom 11. November 2011. Die Autoren bringen Klarheit in die Materie des Umwandlungssteuerrechts, die nach dem SEStEG noch komplexer geworden ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Darstellung der Grundstrukturen sowie der kompetenten Erläuterung besonders praxisrelevanter Fragen.
Anlass für die grundlegende Neukommentierung ist der neue BMF-Umwandlungssteuererlass. Dieses sehr umfangreiche BMF-Schreiben setzt sich mit der komplexen Materie in ihren vielfältigen Bezügen zu nahezu allen Gebieten des Ertragsteuerrechts auseinander. Mit dem neuen Umwandlungssteuererlass ändern sich die Rahmenbedingungen für Unternehmen und ihre Berater grundlegend.
Der Kommentar analysiert dementsprechend das neue Umwandlungssteuergesetz mit einem deutlichen Schwerpunkt auf dem hierzu ergangenen Erlass: Welche Grundentscheidungen liegen ihm zugrunde, welche Konsequenzen lassen sich aus ihm ziehen und wo begegnet die Auffassung der Finanzverwaltung fundierten Bedenken? Gleichzeitig geben die Autoren Antworten auf zahlreiche nicht geregelte Fragen. Die Rechtsprechung, die bisher nahezu ausschließlich zum alten Recht erging, wird in ihren Auswirkungen auf das neue Recht analysiert. Die umfangreiche Literatur zum Thema ist ausgewertet und auf den Punkt gebracht. Eine Synopse stellt die Regelungen des Umwandlungssteuererlasses von 1998 denen des Umwandlungssteuererlasses von 2011 gegenüber und zeigt außerdem, an welcher Stelle der Kommentar sich mit den jeweiligen Vorschriften beschäftigt.
(Bild+Text: Boorberg Verlag)
von Wjatscheslav Anissimov, Dr. Stefan Behrens, Dr. Hartmut Hahn, Ines Heß, Professor Dr. Dirk Jäschke, Dr. Vanessa Köth, Professor Dr. Jörg Ottersbach, Dr. Wendelin Staats, Dr. Jürgen Staiger und Privatdozent Dr. Michael Stöber
1. Auflage 2012, 864 Seiten, gebunden
Boorberg Verlag in Zusammenarbeit mit Deutscher Fachverlag GmbH – Fachmedien Recht, ISBN 978-3-415-04743-3
Schlagwörter: BMF, Boorberg Verlag, Handkommentar, Kommentar, Steuerrecht, Umwandlungsrecht, Umwandlungssteuerrecht

Unternehmen müssen sich beständig an die sich wandelnden Bedingungen der Märkte anpassen. Sie sind gezwungen, Kräfte und Verantwortlichkeiten zu bündeln oder unternehmerische Einheiten in die eigene Verantwortung zu entlassen. Sie müssen Haftungsrisiken isolieren oder auf breitere Schultern verteilen. Sie müssen eine Unternehmensnachfolge vorbereiten oder eine Rechtsform finden, die für einen potentiellen Investor attraktiv ist. Durch sie müssen vorausschauend Strukturen geschaffen werden, die zu gegebener Zeit den Verkauf von Sparten, aber auch den Zukauf oder den eigenständigen Aufbau und die Integration weiterer Geschäftsfelder in das Unternehmen ermöglichen.























