Wittgenstein, Rorty + Luhmann: Was Philosophen den Juristen so alles zu erzählen haben …
Ich habe im Internet mal so ‘rumgeguckt (natürlich: gegoogelt), was an Zusammenhängen zweier meiner Leib- und Magenphilosophen (Richard Rorty und Niklas Luhmann) so virtuell notiert wird. Ihre Ähnlichkeit (bei aller konkreten Differenz) war mir in einer stillen Lektürestunde aufgegangen + hat mich zum Weiterforschen angeregt. Prompt bin ich auf eine kleine 3-teilige Skriptenreihe des Marburger Rechtswissenschaftlers Professor Grasnick (aus dem SS 2007) gestossen, die nicht nur meine beiden Helden umfasst und sich dabei auch noch mit Rechtsphilosophie herumschlägt, sondern darüber hinaus noch Erhellendes zu Ludwig Wittgenstein zu vermelden hat (einem meiner noch-nicht-Helden, an den ich mich bislang einfach nicht herangetraut habe). Ich möchte jedenfalls den Spass + den Erkenntnisgewinn an Sie, unsere LeserInnen, weitergeben, den ich beim Durchstöbern der übersichtlichen und kurzweiligen Texte empfunden bzw. erlangt habe:
Vor vielen Jahren hat der damalige Strafrechtslehrer Hans-Jürgen Bruns zwar sinngemäß einmal gesagt, die Philosophie ginge uns Juristen nichts an. Doch das ist erkennbar falsch. Wenn es etwas zu lernen gilt, das uns weiterbringt, geht es uns allemal an. Und die Philosophie bringt uns weiter. Zumal dann, wenn sie uns völlig neue Sichtweisen eröffnet.
Wie die Philosophie von Ludwig Wittgenstein, Richard Rorty und Niklas Luhmann. [...] Die genannten Drei möchte ich Ihnen in einer kleinen Artikelserie vorstellen, die heute beginnt. Und noch eines. Ich verspreche Ihnen: Philosophen sind nicht nur Leute, von denen man etwas lernen kann. Philosophie ist überdies ein spannendes Abenteuer, ein intellektuelles Vergnügen. Philosophieren macht einfach Spaß. Doch entscheiden Sie selbst.
In der Tat: entscheiden Sie selbst … hier der Link: Prof. Dr. Grasnick / SS07 / Rechtsphilosophie
Schlagwörter: Philosophie, rechtsphilosophie


























